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Berliner Stadtteilzentren

offen für alle – aktiv in der Nachbarschaft – für eine solidarische Gemeinschaft

(gefördert durch das Berliner Infrastrukturförderprogramm Stadtteilzentren)

Orte der Begegnung

Berliner Stadtteilzentren stehen für Partizipation, Inklusion, generationenübergreifende Arbeit und die Teilhabe aller Nachbar*innen im Kiez. Sie sind parteipolitisch und konfessionell unabhängig. In allen Berliner Bezirken gibt es Stadtteilzentren. Sie sind ein zentrales Element der sozialen Infrastruktur Berlins, indem sie Aktivitäten in der Nachbarschaft koordinieren, freiwilliges und bürgerschaftliches Engagement sowie Selbsthilfe fördern. Mit diesen Aktivitäten verbinden die Stadtteilzentren Menschen in den Kiezen und weit darüber hinaus.

Aktive soziale Nachbarschaft –  gemeinsam gestaltet

Stadteilzentren fördern lebendige Kieze. Ihre Aktivitäten – Kreativ-Kurse, Sport-Gruppen, Tauschtreffs, soziale Beratung, Familienaktivitäten, Stadtteilfeste und anderes mehr – lassen Gemeinschaft vor Ort entstehen. Sie ermöglichen, dass Menschen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Milieus zusammenkommen, voneinander erfahren und sich gegenseitig unterstützen. Sie bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten sich freiwillig zu engagieren. Neue Impulse und Initiativen der Bewohner*innen werden aufgegriffen, neue und alte Nachbar*innen können sich einbringen. Stadtteilzentren setzen sich für demokratische Werte ein und wirken fremdenfeindlichen Aktionen entgegen.

Teilhabe durch Wertschätzung und Ressourcenorientierung

Stadtteilzentren sind offen für alle. Insbesondere auch für Menschen, die oft von Teilhabe ausgeschlossen sind. Hier können sie sich einbringen, wertschätzendes Miteinander wird gelebt und Inklusion möglich.

Multifunktionale Treffpunkte

Stadtteilzentren übernehmen viele Funktionen. Ihre Räume werden für verschiedene Zwecke eingesetzt und sie ermöglichen, dass Vereine und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen aktiv werden. Oftmals sind Stadtteilzentren zusätzlich Träger von weiteren Nachbarschaftstreffs, Mehrgenerationenhäusern, Familienzentren und Leistungen der Jugend- und Altenhilfe.

Vernetzt, gemeinwesen- und sozialraumorientiert

Stadtteilzentren handeln zielgruppen- und bereichsübergreifend im Sozialraum. Sie sind Brückenbauer in der Nachbarschaft, indem sie nicht nur die Potenziale in der Nachbarschaft kennen und fördern, sondern auch als Netzwerker und professionelle Anbieter sozialer Dienstleistungen in Erscheinung treten. Stadtteilzentren arbeiten kooperativ mit anderen Organisationen und Einrichtungen im Kiez zusammen, z.B. mit Schulen, Beratungsstellen, Gesundheitsdiensten, Kultureinrichtungen. Auch das Quartiersmanagement, Mehrgenerationenhäuser, Familienzentren und kommunale Angebote sind wichtige Partner. Stadtteilzentren sind Knotenpunkte und Motoren regionaler Netzwerke, in denen Angebote und Aktivitäten  abgestimmt, über die Entwicklung des Gemeinwesens diskutiert wird und die Ergebnisse weitergetragen werden. Sie sind wichtige Ansprechpartner für Politik und Verwaltung auf Bezirks- und Landesebene.

Die Berliner Stadtteilzentren sind im VskA // Verband für sozial-kulturelle Arbeit miteinander vernetzt. Der VskA koordiniert beständigen Fachaustausch, Qualitätskontrolle und die Weiterentwicklung der inhaltlichen Arbeit. Er trägt zur Abstimmung zwischen öffentlichen und freien Trägern und so zur Weiterentwicklung einer bürgernahen sozialen Infrastruktur im Land Berlin bei. Der VskA vernetzt Träger verschiedener Förderprogramme berlinweit und stellt Synergien her.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin ist Vertragspartner der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales des Landes Berlin im Infrastrukturförderprogramm Stadtteilzentren und Kooperationspartner in fünf bezirklichen Stadtteilzentren-Verträgen sowie im Kiez-Netzwerk Kreuzberg.

Kontakt

VskA // Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V. Berlin (V.i.S.d.P.)

Tucholskystr. 11 / 10117 Berlin

Tel.: +49 / (0) 30 / 861 01 91

berlin@vska.de / www.vska.de